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Topaktuelle Polizeimeldungen
Räder gelockert Drucken E-Mail
Freitag, 27. Januar 2012

Lebensgefährliche Autofahrt: Eine 46-jährige Eckentalerin war mit ihrem VW Passat auf der Autobahn unterwegs, als sie ein heftiges Schlaggeräusch wahrnahm. Sie fuhr deshalb nicht mehr weiter, sondern ließ das Auto durch Mitarbeiter einer Werkstatt überprüfen. Die stellten fest, dass von allen vier Rädern die Schrauben locker sind, weshalb die Polizei eingeschaltet wurde. Es ist zu vermuten, dass Unbekannte entweder in Oberschöllenbach oder an einem weiteren Standort des PKW – in Feucht – Manipulationen am Auto vorgenommen haben. Als Tatzeit kommt die Zeit vom 19. bis 24. Januar in Frage, weitere Erkenntnisse, auch zu einem möglichen Motiv, liegen derzeit nicht vor.

 
Zwei Kennzeichen zu wenig Drucken E-Mail
Donnerstag, 26. Januar 2012

In Kalchreuth fiel der Polizei am Mittwoch Vormittag (25. Januar) ein Lkw auf, der ein Wohnmobil abschleppte. Bei der anschließenden Kontrolle wurde festgestellt, dass sowohl an der Front des Lkw als auch am Heck des Wohnmobils das gleiche Wiesbadener Kennzeichen angebracht war. Außerdem war die Ladung auf der Ladefläche des Lkw nicht ordnungsgemäß verstaut. Den 35-jährigen Fahrer des Lkw und dessen 59-jährigen Vater, der das Wohnmobil lenkte, erwarten nun Anzeigen nach dem Straßenverkehrsgesetz, der Straßenverkehrsordnung und der Zulassungsordnung.

 
6 Glatteisunfälle in kurzer Zeit Drucken E-Mail
Montag, 23. Januar 2012

Am Montag Morgen zwischen 6.30 und 6.45 Uhr kam es im Gemeindebereich zu 6 Unfällen aufgrund von Glatteis.

Auf der Kreisstraße 33, dem sog. Wehrwiesenweg, zwischen Unterschöllenbach und Weiher, kurz nach der Gabermühle, musste die Polizei drei Unfälle aufnehmen. Zunächst war ein 18-jähriger junger Mann aus Neunkirchen a.B. mit seinem Pkw Honda aufgrund von Glatteis in den Straßengraben gefahren. Er bleib unverletzt, aber sein Fahrzeug musste von einem Abschleppdienst wieder herausgezogen werden.

Ein nachfolgender 57-jähriger BMW-Fahrer erkannte die Situation rechtzeitig und verringerte seine Geschwindigkeit. Die dahinterfolgende 25-jährige Fahrerin eines Honda hatte das ganze Geschehen zwar mitbekommen, als sie aber bremsen wollte, rutschte ihr Fahrzeug unaufhaltsam gegen den vorausfahrenden BMW. Durch den heftigen Aufprall lösten beide Airbags im Honda aus, trotzdem wurde die junge Frau im Gesicht verletzt und musste ins Krankenhaus nach Erlangen verbracht werden.

Nur ganz kurz nach den Zusammenstoß kam ein weiteres Fahrzeug angefahren. Der 21-jährige Fahrer aus Lauf war ebenfalls zu schnell für die Witterung unterwegs. Als er das Unfallgeschehen erkannt hatte und abbremsen wollte, erging es ihm wie der jungen Frau. Sein Fahrzeug reagierte aufgrund des Glatteises nicht, und er schoss rechts neben dem Honda vorbei in den Straßengraben. Zuvor fuhr er noch einen Leitpfosten um und den rechten Außenspiegel des Honda ab.

Die Kreisstraße musste aufgrund der Unfälle halbseitig gesperrt werden. Obwohl die Unfallstelle mit einem Polizeifahrzeug mit Blaulicht, mehreren reflektierenden Verkehrsleitkegeln und einem zusätzlichen gelben Blinklicht weit vor dem eigentlichen Geschehen abgesichert war, fuhren einige Verkehrsteilnehmer weiterhin zu schnell. Ein junger Mann schaffte es deshalb mit seinem VW Golf neben dem Polizeifahrzeug in den linken Graben zu rutschen. Er musste mithilfe eines Abschleppdienstes wieder herausgezogen werden.

Zur gleichen Zeit kam es auf der Kreisstraße 6 zwischen Unterschöllenbach und Röckenhof zu zwei weiteren Unfällen, die ebenfalls auf Glatteis zurückzuführen sind. Eine 52-jährige Eckentalerin war mit ihrem Toyota in den Straßengraben gerutscht, wobei aber kein Fremdschaden und nur geringer Eigenschaden entstanden ist.

Anders aber beim zweiten Unfall, der nur 500 m weiter geschah. Eine 58-jährige Frau aus Igensdorf kam hier mit ihrem VW Polo in einer Rechtskurve von der Fahrbahn ab, rutschte in den Straßengraben und überschlug sich. Der Pkw kam anschließend wieder auf den Rädern zum stehen. Dieses Fahrzeug wurde allerdings erheblich vorne, rechts und am Dach beschädigt. Die Fahrerin bleib unverletzt.

Der letzte Unfall ereignete sich dann noch auf der Staatsstraße 2243 kurz vor dem Ortsschild Kalchreuth. Ein 60-jähriger Heroldsberger kam hier ebenfalls mit seinem Klein-Lkw Suzuki aufgrund des Glatteises ins Schleudern, landete im Graben und kippte auf die linke Seite um. Mithilfe eines Abschleppdienstes konnte das Fahrzeug wieder herausgezogen werden.

Insgesamt entstand bei den genannten Unfällen ein Sachschaden von ca. 20.000 Euro.

 
Wildunfall mit Folgen Drucken E-Mail
Donnerstag, 19. Januar 2012

Ausgesprochenes Pech hatte eine 19-jährige Frau aus dem östlichen Forchheimer Landkreis. Zunächst lief ihr am Mittwoch Nachmittag auf dem Wehrwiesenweg zwischen Eckental und Uttenreuth ein Reh vor das Fahrzeug. Das Reh blieb verendet am Straßenrand liegen, an ihrem Fahrzeug wurde die Front in Mitleidenschaft gezogen. Die Frau fuhr anschließend zur Polizei nach Uttenreuth, um den Schaden in Höhe von ca. 500 Euro zu melden. Beim Wegfahren fuhr sie vor dem Polizeigebäude mit ihrem Pkw  noch gegen das geparkte Privatfahrzeug des den Unfall aufnehmenden Beamten. Noch einmal entstand dabei ein Sachschaden, jetzt in Höhe von ca. 2.000 Euro. 

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 19. Januar 2012 )
 
Missglücktes Überholmanöver fordert drei Verletzte Drucken E-Mail
Donnerstag, 19. Januar 2012

Verkehrsunfall bei Heroldsberg Auf der B2 bei Heroldsberg Süd forderte ein Frontalzusammenstoß drei Verletzte und zwei zerstörte Fahrzeuge. Ein 60-jähriger BMW-Fahrer aus Forchheim fuhr mit seinem 54-jährigen Beifahrer auf dem Weg zum Flughafen Richtung Autobahn. Als er einen vor sich fahrenden PKW überholen wollte, übersah er einen entgegenkommenden VW, der von einer 20-jährigen Nürnbergerin gesteuert wurde. Durch den folgenden heftigen Zusammenstoß geriet der VW auf das Bankett, fuhr die Böschung hinunter und blieb völlig demoliert liegen. Die junge Frau konnte sich mit Schürfwunden und Prellungen selbst aus dem Fahrzeug befreien, die beiden Insassen im BMW erlitten ebenfalls Stauchungen und Schockzustände. Alle drei Personen wurden zunächst durch Notarzt und Rettungsdienst versorgt und schließlich in Nürnberger Krankenhäuser eingeliefert. Die B2 wurde mit Hilfe der Feuerwehr Heroldsberg mehr als eine Stunde gesperrt, der Verkehr durch den Ort umgeleitet. Beide Fahrzeuge wurden total beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Schaden wird auf über 20.000 Euro beziffert, gegen den BMW-Fahrer wurde ein Strafverfahren eingeleitet. 

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 19. Januar 2012 )
 
 
 
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