Home
Donnerstag, 29. Juli 2010
 
 
 
Home
Leser-Service
Anzeigen-Service
fifi - der Firmenfinder
Bildergalerie
Kontakt
Suche
Impressum
Lesezeichen setzen!
 
 
Private Kleinanzeigen
… aufgeben
… lesen
 
 
Das wochenblatt zwitschert jetzt mit!
 
 
Grundschule Kirchröttenbach gerettet Drucken E-Mail

GS KirchröttenbachGemeinderat Schnaittach bestätigt Sanierungsbeschluss
Bereits Anfang Dezember hatte der Eckentaler Gemeinderat nach einer hitzigen Diskussion mit 15:9 Stimmen beschlossen, sich an den Sanierungskosten der Kirchröttenbacher Grundschule mit rund 200.000 € zu beteiligen (wir berichteten). Im Rahmen des Konjunkturpakets II hatte der Markt Schnaittach für die energetische Sanierung der Schule beantragt und den Zuschlag erhalten. Im Folgenden stellte sich jedoch heraus, dass die Maßnahme für 700.000 € nur dann sinnvoll sei, wenn auch die marode Bausubstanz erneuert würde. Zusätzliche Kosten: rund 400.000 €. Dadurch stiegen die Kosten für die Sanierung auf rund 1,1 Mio. €. Das Projekt würde mit 400.000 € aus dem Konjunkturpaket II, im besten Fall mit 170.000 € aus noch zu beantragenden FAG-Mitteln und von den Nachbargemeinden Eckental und Lauf bezuschusst werden. Bliebe immer noch ein Eigenanteil von 300.000 € für die finanziell arg gebeutelte Gemeinde Schnaittach.

Angesichts dieser Entwicklung und neuer Erkenntnisse bezüglich der Schülerzahlen der kommenden Jahre setzte Bürgermeister Georg Brandmüller die Sanierung der Grundschule wieder auf die Tagesordnung. „Ideologiefrei“ wollte er noch einmal über den Schulstandort Kirchröttenbach diskutieren. Er äußerte Bedenken, da er nicht gewährleisten könne, dass die Marktgemeinde die gestiegenen Ansprüche an Schulen, beispielsweise Ganztagsbetreuung, an zwei Standorten gewährleisten könne. Zusätzlich würden die Schülerzahlen kontinuierlich sinken: „Vielleicht kommt in zehn Jahren wieder ein Baby-Boom, aber falls nicht, dann haben wir top-sanierte, aber leider leerstehende Schulen. Zwei Standorte sind keine adäquate Antwort auf diesen Wandel.“

Die Mehrheit des Gemeinderats konnte diese Ansicht nicht teilen. Sie schlossen sich der Meinung der Bürger in den betroffenen Gemeindeteile, Herpersdorf, Oedhof, Illhof (Markt Eckental), Kirchröttenbach, Germersberg, Benzendorf (Markt Schnaittach) und Bullach (Stadt Lauf) an. Diese waren im Vorfeld aktiv geworden, um ihre Schule zu retten. Nicht nur der Anspruch einer wohnortnahen Grundschulversorgung trieb sie an, sondern auch das Gefühl, ein Stück Heimat und Identität zu verlieren, würde die Schule geschlossen: „Sie würden uns das Herz herausreißen“, ertönte es während der Sitzung. Die Schule sei für den seit Jahrhunderten gewachsenen Ortszusammenhalt und die Zukunft der Vereine essentiell. Der familiäre, dörfliche Charakter und die kleinen Klassen böten ein ideales Lernumfeld.

Mit 13:8 Stimmen erteilte der Schnaittacher Gemeinderat nun auch den Auftrag an die Verwaltung, die Sanierung in die Wege zu leiten. Die ersten Schritte sind die Erstellung einer Detailplanung und die Beantragung der Zuschüsse. Mit den Sanierungsarbeiten möchte man im Herbst beginnen, um sie bis Ende 2011 abschließen zu können.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 10. Februar 2010 )
 
< vorherige Meldung   nächste Meldung >
 
 
Das aktuelle Heft zum online-Blättern
Veranstaltungskalender
Juli 2010 August 2010
Mo Di Mi Do Fr Sa So
Week 26 1 2 3 4
Week 27 5 6 7 8 9 10 11
Week 28 12 13 14 15 16 17 18
Week 29 19 20 21 22 23 24 25
Week 30 26 27 28 29 30 31
 
 
fifi - der Firmenfinder

fifi findet

 
 
Leserfotos

Leserfoto