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Schrankenwärter in Kalchreuth |
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Nostalgische Stimmung überkommt so manchen am Kalchreuther Bahnübergang, denn dort regelt seit einiger Zeit ein Schrankenwärter das tägliche Auf und Ab der rot-weißen Balken. Mit einem Pappschild bewaffnet, stellt er sich neben die Gleise und signalisiert damit dem Lokführer, dass „die Bahn frei ist“. Grund für dieses ungewöhnliche Arrangement ist eine baufällige Brücke unterhalb des Modellsegelflugplatzes zwischen Heroldsberg und Kalchreuth. Hier ist der Zugführer gezwungen, die Geschwindigkeit auf 10 km/h zu drosseln. Zu langsam, um die automatische Schranke zu aktivieren.
Mit einem Pappschild signalisiert der Schrankenwärter am Kalchreuther Bahnübergang, dass der Zug passieren darf. Bisher musste daher der Fahrer kurz vor Kalchreuth aussteigen und die Balken manuell senken. Dies fügte den zwei Minuten Verspätung durch die gedrosselte Geschwindigkeit nochmal drei Minuten hinzu. Im Laufe des Tages summierten sich diese Verzögerungen, so dass gegen Abend schon mal ein Zug ausfallen musste. Dies wiederum ärgerte die Mitarbeiter bei Schwan-Stabilo, von denen viele mit der Bahn pendeln und daher zum Schichtwechsel auf pünktliche Züge angewiesen sind. Da die Bauarbeiten an der Brücke witterungsbedingt so schnell nicht beginnen können, stellte die Deutsche Bahn daher einen externen Mitarbeiter als Übergangslösung an der Schranke ab. Sobald das Wetter freundlicher wird, werden die Sanierungsmaßnahmen beginnen. Eine Bahnsprecherin versichert, dass der Zugverkehr durch diese nicht beeinträchtigt wird. |
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 17. Februar 2010 )
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