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Stehempfang zu Ehren des Heroldsberger Bürgermeisters Heroldsbergs Bürgermeister Johannes Schalwig feierte am Sonntag, 28. Februar, seinen 60. Geburtstag. Rund hundert Gäste waren der Einladung zum Stehempfang im Heroldsberger Bürgersaal gefolgt: Alte Freunde, politische Wegbegleiter und Vertreter der Vereine, aus Wirtschaft und Gewerbe, unter ihnen auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, Bundestagsabgeordneter Stefan Müller, Landtagsabgeordnete Christa Matschl, Kreisvorsitzender des Bayerischen Gemeindetags Joachim Wersal sowie die stellvertretenden Landräte Manfred Bachmayer und Karin Knorr.
Mit einer Laudatio begrüßte der 2. Bürgermeister Eberhard Brunel-Geuder den Jubilar, mit dem ihn nicht nur eine politische, sondern auch eine tiefe persönliche Freundschaft verbindet. Er skizzierte den Werdegang Johannes Schalwigs und benannte kurz die herausragenden Verdienste während seiner langen Karriere. Aber auch der Privatmensch, der Musikliebhaber, Marathonläufer und passionierte Koch Schalwig fand Erwähnung. Zum Abschluss würdigte Eberhard Brunel-Geuder den ausgeprägten Gerechtigkeitssinn seines Freundes, seine Energie und Spannkraft. Innenminister Joachim Herrmann betonte besonders die Integrität des Bürgermeisters, der es nicht scheue, Standpunkte zu beziehen und zu verteidigen. Dem konnte auch Stefan Müller nur zustimmen: Er erinnere sich an Telefonate, bei denen er den Hörer ein gutes Stück vom Ohr hatte weghalten müssen, wenn Johannes Schalwig seine Meinung über aktuelle Politik vertrat. Der evangelische Pfarrer Firnschild-Steuer übergab dem katholischen Christen Johannes Schalwig, „der doch immer auch ökumenisch denke“, einen Kerzenhalter. Gefertigt aus einem Bohrkern der Sandsteinmauer des Turms der evangelischen Kirche (um 1450), solle er das Licht von St. Matthäus in trüben Momenten leuchten lassen. Nach einer Vielzahl weiterer Grußworte und musikalischer Intermezzi des evangelischen Posaunenchors bedankte sich der Bürgermeister mit bewegten Worten bei seinen Vorrednern. Trotz eines kürzlichen Trauerfalls in der Familie freue er sich sehr über diese Feier, die für ihn, aber größtenteils vor ihm verborgen, von Eberbard Brunel-Geuder und den beiden Mitarbeiterinnen Sonja Basel und Rosi Dummert organisiert worden war. Er bedankte sich auch bei seiner Frau Angelika, ohne deren Hilfe ihm seine Berufswahl nicht möglich gewesen wäre. Besonders gefalle ihm an seinem Amt, dass man etwas bewegen kann und die Ergebnisse sieht. Zum Abschluss stellte er daher noch einmal klar: „Bürgermeister ist der schönste Beruf, den man haben kann – sogar besser als Apotheker“. |