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Mitarbeiterinnen vergiften Vorgesetzten |
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In einem Betrieb im östlichen Landkreis Erlangen-Höchstadt kam es bereits im alten Jahr zu einem Abführmittelanschlag. Eine 39-jährige Mitarbeiterin kam mit ihrem neuen Vorgesetzten nicht zurecht und es kam immer wieder zu Streitereien. Diese gipfelten darin, dass die 39-jährige drei Mitarbeiter der Firma dazu überredete, ihr dabei zu helfen, ihrem gleichaltrigen Vorgesetzten Abführmittel zu verabreichen. Schließlich besorgte eine Mitstreiterin das Abführmittel, welches von einem anderen Mitarbeiter bezahlt wurde. Die 39-jährige Haupttäterin kippte ihrem Vorgesetzten schließlich eine halbe Flasche des Abführmittels in dessen Cola-Flasche während eine weitere Kollegin „Schmiere“ stand. Nachdem diese Attacke nicht die gewünschte Wirkung zeigte, goss sie am Folgetag den Rest des Abführmittels erneut in die Colaflasche. Daraufhin verspürte der Mann krampfartige Schmerzen, Übelkeit und andere Folgen dieses gemeinen Verhaltens. Ihr Gewissen plagte später eine eingeweihte Mitarbeiterin so sehr, dass sie sich ihrem Chef anvertraute. Nachdem nun die Beteiligten zur Geschäftsführung gerufen wurden, beichtete eine weitere Kollegin. Gegen die vier Beschuldigten läuft nun ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung. Ihren Arbeitsplatz sind sie ebenfalls los. Der 39-jährigen Haupttäterin wurde fristlos, allen anderen fristgerecht gekündigt.
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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 31. August 2010 )
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